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Marc L. Vogler | Composer

Biographie

Marc L. Vogler (*1998) erhielt bereits im Alter von vier Jahren ersten Klavierunterricht.

Er war Schüler der Konzertpianisten Rainer M. Klaas, Tobias Koch und Paulo Álvares. Schon früh wurde Vogler bei nationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter Preise bei Jugend musiziert 2013 und 2014 auf Landesebene, beim westfälischen Van-Bremen-Klavierwettbewerb 2013 und 2015 sowie bei Jugend komponiert 2015. Des Weiteren war er Gesangsstipendiat des Gürzenich-Chores Köln bei Mario Hoff an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT Köln), spielt u.a. Saxophon, Schlagwerk und Orgel. Sein Orchesterdebüt als Pianist gab Vogler am 18. November 2015 mit der Sinfonietta Hungarica in seiner Heimatstadt Gelsenkirchen.

Höhepunkt der Jahre 2013 bis 2015 war dann die Komposition einer modernen Satire-Oper „Streichkonzert – Con brio ohne Kohle“ in 2 Akten (nach selbst verfasstem Libretto), welche am 15. Januar 2016 im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen unter Leitung des Komponisten mit 12 Sängern und Orchester uraufgeführt wurde. Die Presse lobte die Uraufführung des damals 17-Jährigen. Das begeisterte Publikum feierte das Werk, die Interpreten und den Komponisten mit stehenden Ovationen.

Nach dem Abitur (Ø 1,0) am Max-Planck-Gymnasium Gelsenkirchen begann er im Oktober 2016 sein Kompositionsstudium bei Manfred Trojahn mit den Nebenfächern Klavier und Dirigieren (Orchesterleitung) an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und wechselte im Sommer 2018 an die Hochschule für Musik und Tanz Köln zu Brigitta Muntendorf. Als Student wurde er zudem projektbezogen Assistent von Christian von Gehren sowie musikalischer Leiter des Frauenchores Con Musica. Sonstige Kurse u.a. bei Carola Bauckholt, Marc-Pierre Toth und Oliver Schneller wie im Jugendorchester des Musiktheater im Revier in der Spielzeit 2012|13, im Orchesterseminar der Landesmusikakademie NRW in Heek 2013, und der Académie des Jeunes Compositeurs in Le Mans (Frankreich) ergänzen seine musikalische Ausbildung. Erstmals als Dirigent trat er am 24. Juni 2017 mit der Uraufführung seiner Eigenkomposition 'Ode an das Ruhrgebiet' mit der Jungen Bläserphilharmonie NRW im Rahmen der ExtraSchicht auf Zeche Zollverein Essen in Erscheinung. Hierzu erschien ein ganzseitiges Interview mit Vogler in der Zeitschrift DER SPIEGEL. Seit 2017 ist Vogler bei einem französischen, international tätigen Musikverlag (L'octanphare) unter Vertrag.

Seine Engagements, darunter Kompositionsaufträge für das Europäische Klassikfestival 2018 mit dem ungarischen Sinfonieorchester Pécs, das AchtBrücken-Festival der Kölner Philharmonie 2019 (Radio-Sendung auf WDR 3), das UNESCO-Kandidaturkonzert des französischen Leuchtturms Cordouan (2018) sowie nicht zuletzt für das renommierte Ensemble musikFABRIK (2019) führten ihn über die Landesgrenzen hinaus von Frankreich (Composer in Residence 2018) über Italien (Uraufführung seines "Ave Maria" im Mailänder Dom 2018) bis Japan.